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Der jüdische Friedhof in Aldenhoven Der offensichtlich älteste Aldenhovener Judenfriedhof lag auf dem "Schofskamp" an der Westseite der Laurenzberger Burg am Wege nach Langweiler. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Begräbnisstätte aufgegeben und die Gebeine sowie Grabsteine dem Friedhof in Langweiler einverleibt. Dieser fiel dem Braunkohlebagger zum Opfer. 22 Grabsteine von diesem Friedhof befinden sich heute auf dem jüdischen Friedhof in Düren. Der heutige jüdische Friedhof in Aldenhoven hat eine Größe von 158 Quadratmetern. Ursprünglich war er sieben bis achtmal größer.
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Der jüdische Friedhof in Boslar Zwischen den Gemeinden Boslar und Tetz, in der Flur "Am Mühlenbruch", liegt im Hang, ungefähr 100 Meter von der Straße entfernt, der jüdische Friedhof. Dieser Friedhof ist das Letzte Zeugnis der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Boslar. Das Friedhofsgelände, eine ca. 800 Quadratmeter große Rasenfläche mit Bäumen und Sträuchern bewachsen, wird an der Hangseite durch eine ca. zwei Meter hohe Ziegelsteinmauer und an den anderen Seiten durch einen hölzernen Jägerzaun begrenzt. An einem Teil der Mauer stehen auf einem Betonsockel nebeneinander die noch vorhandenen sechs Grabsteine.
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Der jüdische Friedhof in Jülich Der Friedhof der ehem. jüdischen Synagogengemeinde liegt innerhalb der Stadt, recht zentral in der Innenstadt. Im Jahr 1816 wurde der jüdische Friedhof an seinem heutigen Standort, der Aachener Straße, angelegt. Ein älterer Begräbnisplatz war, einer Eingabe der Jülicher Judenschaft aus dem Jahr 1816 an die Stadt zufolge, "das Gelände vor der Festung zum Jagdfeld hin". Einer Karte Jülichs aus dem Jahr 1739 ist zu entnehmen, dass dieser Bereich in Etwa dem heutigen Anwesen Lamers entspricht.
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Der jüdische Friedhof in Linnich Der Linnicher Friedhof zählt zu den ältesten jüdischen Begräbnisplätzen im Jülicher Land und ist mit seinen 1297 Quadratmetern auch der größte. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts gab es Menschen jüdischen Glaubens in Linnich, und ihr Friedhof ist der einzige des Kreises, auf dem auch nach dem Krieg, im Jahre 1952, ein Begräbnis stattfand. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1824. Die ältesten Steine sind hebräisch beschriftet und schlicht ausgeführt. Je jünger die Steine, desto höher werden sie in der Regel, bis im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts auch aufwendigere Ausführungen entstanden. Sie sind bis heute Zeugnis wohlhabender Familien.
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Der jüdische Friedhof in Müntz Der jüdische Friedhof in Titz-Müntz liegt etwas außerhalb der Ortschaft. In der Nähe des Begräbnisplatzes finden sich ein Kindergarten und landwirtschaftliche Nutzflächen. Der große Friedhof wird von einer hohen Mauer umfasst, deren Eingangsbereich von einem schmiedeeisernen Tor verschlossen wird. Die noch existierenden Grabsteine und zahlreiche Fragmente befinden sich zur Zeit im Bauhof der Gemeinde Titz und werden voraussichtlich noch in diesem Jahr wieder auf den Friedhof gebracht, nachdem ihre Inschriften übersetzt und die Steine restauriert worden sind.
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Der jüdische Friedhof in Rödingen Am Rand der Ortschaft Rödingen liegt der jüdische Friedhof der ehem. Synagogengemeinde, oder vielmehr das, was noch von ihm übrig ist. Die Begräbnisstätte in der Einsteinstraße wurde in der NS-Zeit zerstört. Auf einem Restgrundstück finden sich noch 15 Steine aus der Zeit von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1910. 1986 wurde der Friedhof als Baudenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Titz eingetragen.
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